Skandinavien: Dänemark



Dänemark: Egernsund an der Ostküste. Fotos: Hans-Joachim Franzen

Dänemark ist das südlichste Land Skandinaviens und hat keine direkten Landverbindungen mit seinen Nachbarn Schweden und Norwegen. Aber unser Nachbar ist auch soetwas wie eine Brücke zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Der größte Handelspartner ist Deutschland und auch zum Urlaub machen fährt man gerne zum südlichen Nachbarn und auch zum Einkaufen.
Was fällt einem zum Thema Dänemark ein? Familien mit Kindern werden an spielen am Strand denken, an Dünen, Campingplätze oder Ferienhäuser. Auch Eis, Røde Pølser, Øl, Legoland und Boot fahren auf einem der zahlreichen Seen sind passende Assoziationen. Und Petrijünger denken an die guten Möglichkeiten zum Hecht-, Barsch-, Forellen-, Karpfen, Plattfisch- und Dorschangeln.

Sport und Freizeit an Nord- und Ostsee



Fischerboot am Strand von Løkken

Wichtige Sportarten oder Freizeitbeschäftigungen sind Segeln, Surfen, Windsurfen, Angeln, Reiten, Radfahren oder Wandern.

Dänemark hat viele verschiedene Gesichter. An der Nordseeküste im Westen des Landes ist das Klima rauher als in den östlichen Landesteilen. Das liegt auf der einen Seite am stets wehenden Wind, aber auch an der flachen Landschaft, die keinerlei Schutz bietet. Außerdem sind hier die Böden meist recht karg, es finden sich meist nur Viehweiden.

An der Westküste von Rømø im Süden bis Skagen im Norden findet der Urlauber breite, saubere Sandstrände vor. Eine ausgeprägte Dünenhinterland, Fichten- und Kiefernwälder, reetgedeckte, schmucke Häuser und kleine Küstenorte prägen an der rauen Nordseeküste die Landschaft.

Urlauber lieben zwar die langen Sandstrände an der Westküste, aber es finden sich kaum Buchten oder vorgelagerte Inseln, die Wassersportlern Schutz bieten. So ist die Nordsee deutlich gefährlicher als die Ostsee.

Dänemark - die Ostküste



Greenen - die nördlichste Spitze Dänemarks (bei der Stadt Skagen gelegen)

An der Ostseeküste findet sich eine ausgeprägte Endmoränenlandschaft mit zahlreichen sanften Hügeln und kleinen Bergen, vielen Mischwäldern, fruchtbaren Äckern und ansprechenden Dörfern und Kleinstädten. Die Ostseeküste wird von zahlreichen Fjorden (eigentlich Förden) geprägt. Wassersport ist auch bei etwas stärkeren Winden noch möglich, was auch am geringen Tidenhub liegt. So sind die Meeresströmungen meist nicht so gefährlich wie an der Nordsee.

Kennzeichnend für die Ostküste Dänemarks sind, neben den sich tief ins Binnenland einschneidenden Meeresarmen, auch die vielen Steilküsten. 

Die Strände an der Ostküste Dänemarks sind schmaler als an der Westküste und ohne Dünen. Auch findet man häufiger als an der Nordseeküste Stein- oder Kiesstrände, Sandstrände sind seltener.

Kopenhagen und die Inseln



Kopenhagen - Nyhaven

Auch der Großraum Kopenhagen ist besuchenswert. In Kopenhagen findet man aber auch ein modernes Großstadtleben Tapabars, Clubs und Diskotheken. Die dänische Hauptstadt hat eine große Anzahl Restaurants, die mit Michelinsternen ausgezeichnet sind. Sogar das beste Restaurant der Welt des Jahres 2011 ist hier zu finden. Es ist das Noma an der Strandgade 93 zu finden. 

Etwas isoliert vom übrigen Land liegt die Insel Bornholm. Bornholm ist ein beliebtes Urlaubsziel für Wassersportler, Ruhesuchenden, Familien mit Kindern und Meerforellenanglern. Die Insel Bornholm hat ein sehr mildes Klima mit viel Sonne. Aber auch die vielen kleineren Inseln Dänemarks, wie zum Beispiel Langeland, Lolland, Falster, Møn oder Rømø, haben alle ihre treuen Stammgäste, die jedes Jahr gerne wiederkommen.