Dänemark: Nordjütland

Es gibt einen Landstrich, auch durch die Bücher des Krimiautors Henning Mankells, der eine eigene Fangemeinde hat und das ist Nordjütland.

 

Die Luft ist sehr klar, sauber, frisch und belebend, die Landschaft ist rauh.

Nordjütland ist flach, nur die Dünen sind kleine Erhebungen und bringen etwas Höhe ins Landschaftsbild. Nur ganz im Süden der Region, rund um den Limfjord, findet man die typisch dänische von Endmoränen geprägte Landschaft. Der Landschaft entsprechend ist auch die Vegetation.

 

Auf den Sandböden gedeihen Tannen, Kiefern und Fichten, es wächst Ginster und Heidekraut und zwischendurch befinden sich Wiesen, Weiden und einige Äcker.

Natürlich wäre das alles wenig wert, wenn nicht die ungewöhnlich feinen Sandstrände mit der dahinter liegenden Dünenlandschaft die Besucher magisch anziehen würde. Und so findet man an den Sandstränden, nicht nur Dänen, sondern auch Norweger, Schweden, Deutsche und Urlauber aus anderen europäischen Ländern. Vor allem die Region zwischen Blokhus und Løkken ist sehr beliebt, da man hier sogar mit dem eigenen Auto auf den ungewöhnlich breiten Strand fahren darf. Der Sand ist so dicht, dass die Räder der Autos nicht einsinken. Nicht nur für einen Urlaub am Strand, mit und ohne Kinder, ist Nordjütland gut geeignet, sondern auch für Reiter, Radfahrer, Segler und Surfer. Viele Urlauber fahren auch zum Angeln aufs Meer hinaus, um Dorsch, Köhler oder Makrelen zu fangen. Vom Ufer kann man in Nordjütland Scholle, Wolfsbarsch, Meerforelle oder Meeräasche fangen.

Die Hauptstadt der Region ist Aalborg, eine lebendige Einkaufsstadt mit über 160.000 Einwohnern. Hier wird der, auch in Deutschland, sehr beliebte Jubi, der Aalborg Jubilaeums Aquavit gebrannt. Natürlich schmeckt er in Nordjütland am allerbesten.

Besichtigen sollte man in Aalborg das Aalborgschloss, das Heiliggeistkloster, das Historiske Museum und das Jens Bangs Steinhaus. Wer mit Kindern reist sollte den Aalborger Zoo besuchen.