Urlaub in Westschweden



Schloss Tjolöholm (Tjolöholms slott) bei Kungsbacka in Westschweden. Foto: Hans-Joachim Franzen

Nördlich von Göteborg erstreckt sich die Küstenprovinz Bohuslän, die von malerischen Fischerdörfern geprägt wird. Hier in der „salzigsten Ecke Schwedens“ liegt die kleine Insel Marstrand, auf sonnigen Klippen und Stränden findet der Badeurlauber Gelegenheit sich zu erholen. Wer jedoch eher auf der Suche nach historischen Sehenswürdigkeiten ist, den wird es nach Taunum, im Norden von Bohuslän, verschlagen, hier gibt über 3.000 Jahre alte Felsritzungen. Die Jagd- und Kampfszenen sind 1994 zum Weltkulturerbe erklärt worden und eine Besichtigung wert.

 

Dalsland ist zwar die kleinste schwedische Provinz, aber auch die wasserreichste. Der 250 Kilometer lange Dalsland-Kanal bietet Freizeitkapitänen die Möglichkeit eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden. Geboten wird dem Besucher aber noch mehr, so zeigt sich Bengtsford in Dalsland als interessantes Ausflugsziel nicht nur für Kanuliebhaber. Museen, ein Nationalpark und eine vielfältige Landschaft machen diese Gegend sehenswert.

 

Västergötland liegt zwischen Vänern und Vättern und hat von allem etwas. Etwas Göta-Kanal, Wasserfälle in Trollhättan, den imposanten Dom von Skara, Tafelberge, Ganggräber, Schloss Läcko am Vänernsee, den ältesten Golfplatz Skandinaviens und den Nationalpark Tiveden.

Westschwedens Küste mit seinem alten Fischerdörfern und traditionsreichen Badeorten ist die perfekte Ergänzung zu Göteborg, der einstigen Werft- und bedeutenden Hafenstadt. Göteborg - „Schwedens Tor zur Welt“ - gilt als besonders junge und kosmopolitische Stadt, eine Erklärung dafür findet man in der Historie. Gegründet wurde es erst 1624 von König Gustav II. Adolf, holländische, schottische und deutsche Einwanderer haben beim Aufbau mitgewirkt und nicht nur im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen, so kann man beispielsweise die Stadt auch heute noch auf Grachten und Kanälen erkunden. In Göteborg dreht sich fast alles um den Hafen, das Meer und die Schifffahrt, so wundert es nicht, dass hier das größte schwimmende Schiffsmuseum „Maritima Centrum“ vor Anker gegangen ist.
Ausgedehnte Flaniermeilen, erstklassige Restaurants, interessante Museen und sehenswerte Parkanlagen laden den Sightseeing-Touristen zum Bummeln und genießen ein.

 

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